Hash Guessing Demo
Ein SHA-256-Hash lässt sich nicht entschlüsseln. Trotzdem kann man die Eingabe manchmal wiederfinden – dann, wenn nur wenige Eingaben überhaupt in Frage kommen.
Diese Demo erzeugt den SHA-256-Hash einer kurzen PIN und sucht die PIN anschließend durch systematisches Ausprobieren.
Hash Guessing Demo
Starte das Experiment: Aus einer PIN wird ein SHA-256-Hashwert erzeugt – anschließend wird die PIN allein durch Ausprobieren wiedergefunden.
Der SHA-256-Hash wird nicht entschlüsselt. Das Tool probiert mögliche Eingaben aus, hasht sie und vergleicht das Ergebnis mit dem Zielhash.
Merke: Ein kleiner Eingaberaum lässt sich vollständig durchprobieren – egal, wie stark die Hashfunktion ist. Preimage Resistance schützt nur, wenn die Eingabe schwer zu erraten ist.
Was zeigt das Experiment?
SHA-256 wird dabei nicht umgekehrt. Das Tool hasht jeden Kandidaten – 000, 001, 002 und so weiter – selbst und vergleicht das Ergebnis mit dem Zielhash. Stimmen beide überein, ist die passende Eingabe gefunden.
Das funktioniert, weil der Eingaberaum klein ist: Eine vierstellige PIN hat nur 10.000 Möglichkeiten, die ein Browser in kurzer Zeit durchprobieren kann. Die Stärke von SHA-256 schützt nicht vor dieser Suche – sie hängt allein davon ab, wie viele mögliche Eingaben es gibt.
Mehr über das Zurückrechnen von Hashes
Warum Hashes nicht entschlüsselt, aber trotzdem geknackt werden können, erkläre ich im Artikel Kann man einen Hash zurückrechnen?. Die zugrunde liegende Sicherheitseigenschaft beschreibt Was ist Preimage Resistance?, den Algorithmus selbst Was ist SHA-256?.